Archiv für Juli 2011

Dresdner SC 4:1 FSV Preußen

Leider fand das Jubiläumsspiel in Dresden wegen des Dauerregens nicht am selben Ort wie vor 80 Jahren statt. Die Stadt hatte das alt-ehrwürdige Heinz-Steyer-Stadion gesperrt. So musst man auf den nebengelegenen Kunstrasenplatz ausweichen, auf dem die Bälle wegen des Wetters natürlich äußerst schnell geworden sind. So gab es auch erst nach 10 Minuten nennenswerte Chancen. Der DSC von 1898 setzte einen Freistoß rechts oben am Tor der Preußen, welche endlich mal wieder in den wunderschönen schwarz-weißen Trikots spielten, vorbei und gleich im Gegenzug schoss Daniel Hartung auf der Gegenseite den Ball aus der Drehung über das Tor. Martin Fiß setzte einen Schuss, den der Dresdner Keeper allerdings mit leichten Unsicherheiten parierte (14.). Nach 24 Minuten eine echte Großchance für Preußen. Dennis gibt den Ball mit der Hacke auf die rechte Seite, wo ihn Sissi in die Mitte bringt und Günther aus kurzer Distanz nur den Pfosten trifft. Dann gab es 2 Schüsse von Oli Zitschke mit der Nummer 8, der zur Ecke führte (25.) und durch den DSC, wobei die Kugel allerdings am Netz vorbei ging (30.) Nach 37 Minuten tankte sich Günther durch, der Ball springt 2 mal an den Pfosten und Norbert erzielt das Tor, aber es war Abseits. Nach 38 Minuten das 1:0 für die Gastgeber. Nach einer Flanke und einer Kopfballablage, schießt der Stürmer das Ding aus der Drehung in die Maschen (38.). Kurz vor der Halbzeit ein Freistoß von rechts, der tückisch aufsetzt und zum 2:0 in der langen Ecke einschlägt, womit es in die Pause ging. Nach dem (nassen und kalten) Seitenwechsel gleich das 2:1, als Sissi zum Solo ansetzt und einschießt. Da kam dann doch ein bisschen Stimmung bei den Preußen-Fans auf, die sich alle frierend unter den Bäumen versammelt hatten. Aber auch die DSC-Fans waren kurz zu vernehmen und hatten dazu 3 hübsche rote Rauchtöpfe zu bieten. Nach 56 Minuten bereits das 3:1, als sich Käpt‘n Max leichtfertig ausspielen lässt und der Dresdner Angreifer den Ball mit rechts in die lange Ecke schlenzt. Die Preußen bäumten sich zwar auf, konnten aber nicht mehr zum Torerfolg kommen. Anders die DSC’er, die 10 Minuten vor Schluss durch einen äußerst fragwürdigen Handelfmeter zum 4:1 Endstand kamen.

DSC:
1 Viktor Janekilew, 2 Rico Niederlein, 3 Johan Kaltofen, 6 Alex Praßinger, 7 Frank Rittner (32 Stefan Horn), 8 Paul Tschöpe (5 Marcus Willing), 11 Andre Csobot, 10 Christian Heinrich (18 Paul Leyer), 14 Tim Hoffmann (17 Andre Stöhr), 20 Tino Wecker, 19 Christian Hoffmann

Preußen:
1 Rene Geuß, 14 Dennis John, 7 Max Domeinski, 4 Martin Jäger, 3 Robert Scholz, 20 Rico Gothe, 8 Oli Zitschke, 13 Daniel Hartung, 18 Martin Fiß, 17 Norbert Lenz, 11 Thomas Schönau, AW: 5 Stephan Ziegler, 15 Martin Köhler, 2 Michael Pohl, 9 Maik Junghans.

Stimmen:

Rico Gothe: Die erste Halbzeit ging eigentlich. Es war halt schwer auf dem Platz und bei dem Wetter zu spielen. Man musste die Pässe schon richtig genau in den Fuß spielen. Es war ein Testspiel bei dem wir natürlich viel ausprobiert haben, aber das wird schon. Das Ziel für die Saison sollte sein, dass wir oben mitspielen und unter die ersten 5 kommen. Der Übergang aus der A-Jugend in die erste Mannschaft ist mir nicht schwer gefallen, da ich ja letzte Saison schon einige Male mit dabei war. Mit der Truppe komme ich auf jeden Fall gut klar. Der Tag gestern in Dresden war einfach nur total geil, natürlich auch durch das spannende Spiel bei Dynamo. Die Heimfahrt war dann das absolute Highlight!

Martin Köhler:
Wir waren gestern gegen den DSC eigentlich ziemlich überlegen, haben aber wie so oft aus unseren Chancen kein Kapital schlagen können. Ich sehe das aber nicht so dramatisch. Irgendwann werden wir schon unseren verdienten Lohn für die aufreibende Vorbereitung bekommen. Ich hoffe natürlich gleich am Samstag gegen Suhl. Da sollten wir alles in die Wagschale werfen, denn wer weiß ob man in der 2. Runde im Landespokal nicht mal Losglück hat und vielleicht vor 2000 Zuschauern zu Hause gegen Erfurt oder Jena spielt. Das ist schon eine bedeutende Sache, die wir richtig ernst nehmen sollten. Gestern haben wir aus dem schlechten Wetter eigentlich das Perfekte draus gemacht. Es hat richtig Spaß gemacht – wir haben wie immer alle an einem Strang gezogen. Das ist allgemein auch das Schöne bei Preußen, dass Vorstand, Fans und Mannschaft alle so gut zusammenhalten. Für die Saison sehe ich uns auf den oberen Rängen. Wir können auf jeden Fall mit Truppen wie Siemerode, Dachwig oder Bischleben mithalten. Unser Kader ist breit aufgestellt und es macht sehr viel Spaß innerhalb der Mannschaft. Wir machen viel außerhalb des Fußballs zusammen und auch die Philosophie, des Vorstandes auf eigene Spieler zu setzten und keine Söldner zu holen, finde ich super.
 

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Weitere Bilder des Spiels folgen in Kürze.

Weiterer Spielbericht mit Bildern

80 Jahre Mitteldeutscher Vizemeister

Vor 80 Jahren bestritt unser Verein das bislang größte Spiel seiner Vereinsgeschichte. Im Finale um die Mitteldeutsche Meisterschaft schlug sich der SV Preußen Langensalza tapfer gegen den haushohen Favoriten Dresdner SC und verlor vor 25000 Zuschauern im Ostragehege (Heinz-Steyer Stadion) mit 0:6. Diesen Samstag kommt es zu einer Neuauflage des historischen Finals von 1931 an gleicher Spielstätte. Der DSC spielt mittlerweile in der Stadtoberliga Dresden. Wir freuen uns auf dieses Highlight der Saisonvorbereitung und darüber, dass der FSV Preußen mit solchen Spielen an seine lange Tradition und große Erfolge alter Tage erinnert! Leider war es uns nicht möglich, Zeitzeugen oder Nachkommen des 31er Finals zu finden. Wir nehmen jeden Hinweis gern entgegen!

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SV Adler Weidenhausen 1:0 FSV Preußen

Bei kaltem Wetter traten unsere Preußen am heutigen Sonntag in Niederhone gegen den SV Adler Weidenhausen an. Dieser ist der Ex-Verein unseres Torwarts Rene Geuß und belegte in der vergangenen Saison in der Verbandsliga Hessen, Staffel Nord (7. Liga) den 13. Platz.
Unsere Jungs begannen recht forsch mit 2 Flanken nach denen die Kopfbälle von Martin Fiß und Maik Junghans allerdings nichts einbrachten (2.). Danach gab es erstmal keine Chancen, da das Spiel von Ungenauigkeiten und dem typischen Abtasten bei einem Testspiel geprägt war. So war nach 13 Minuten nur eine Flanke der Gastgeber und ein langer Ball von uns ins Nichts zu verzeichnen. Auch der Schuss nach einer kurzen Ecke von Weidenhausen nach 19 Minuten war nicht wirklich gefährlich. Da waren die Arztkoffer neben unserer Trainerbank weitaus gefährlicher, da Micha mehrmals drüber stolperte. Preußen kurz danach noch mal mit einer guten Ballstafette, die allerdings im Toraus endete und dann hatte der schlechteste Mann auf dem Platz seinen Auftritt. Der arroganteste Schiedsrichter jenseits des Äquators gab Sissi kurzerhand zwei Mal die Gelbe Karte wegen Meckern, so dass wir mit 10 Mann weiter spielen mussten. Für ein Testsspiel war diese Regelauslegung äußerst übertrieben und die Krönung einer grottenschlechten Leistung der drei Unparteiischen, die sich wesentlich wichtiger vorkamen, als sie waren. Weidenhausen kam zu Chancen durch Standards als einer von ihnen nach einer Ecke eher als Rene Geuß am Ball war. Allerdings ging dieser am Tor vorbei. In der 35. Minute trudelte die Kugel auf unsere Torlinie drauf zu, wurde aber noch von Max abgefangen. Die letzte Chance des ersten Durchgangs hatte Maik Junghans von halbrechts, welcher aber zu zentral geschossen war und vom Keeper der Heimseite ohne Probleme gefangen wurde. Nach der Pause kam auf unserer Seite Micha Pohl für Scholle. Kalle Steinmetz setzte einen gefährlichen Schuss aus einiger Entfernung knapp am Tor vorbei (53.). Auch der Schuss von Weidenhausen ging 5 Minuten später ebenso neben das Tor. Günther versuchte es aus fast 30 Metern mit einem Volleyschuss, welcher aber gehalten wurde. In der 68. Minute konnte der solide Schlussmann unseres Teams einen Freistoß der Gastgeber spektakulär per Flugparade entschärfen. Nur eine Minute später holte er jedoch den Weidenhausener Stürmer im Strafraum von den Beinen. Den anschließenden, zentral geschossenen Strafstoß hatte er erneut fast pariert, jedoch trudelte er durch den Drall ins Netz zum 1:0. Unser Team in Unterzahl hatte dem in den letzten 20 Minuten nichts mehr entgegen zu setzen, bis auf 2 Schüsse von Nico Fritz. Zunächst hielt der Torwart den Freistoß von ihm fest (75.) und auch sein Schuss 5 Minuten vor dem Spielende landete neben dem Tor. Somit entschied das einzige Tor des Tages für die Gastgeber, welche insgesamt nicht sehr überzeugend spielten. Trotzdem war es ein niveauvolles Testspiel, in dem unser FSV Preußen gut gefordert wurde.

SV Adler Weidenhausen: 1 Sascha Eisenhut, 2 Eric Schindewolf, 16 Martin Lifo, 13 Lukas Kirschner, 6 Robin Berg, 7 Robin Roscher, 8 Martin Silbermann, 9 Maikel Buchenau, 10 Sören Gonnermann, 11 Thomas Hahn, 15 Gilo Hirosava, (11 Konstantin Hipp, 14 Martin Schäfer, 15 Robin Komorowski, 16 Mike Stark)

FSV Preußen Bad Langensalza: 1 Rene Geuß, 14 Dennis John, 3 Robert Scholz (2 Michael Pohl), 18 Martin Fiß, 5 Kalle Steinmetz (17 Norbert Lenz), 6 Nico Fritz, 7 Max Domeinski, 8 Oliver Zitschke, 9 Maik Junghans, 10 Stephan Ziegler, 11 Thomas Schönau

Stimmen:

Rene Geuß: Wir haben zwar heute verloren, doch war das Spiel im Vergleich zu Freitag eine Leistungsseigerung der gesamten Mannschaft. Wenn wir noch einige wenige Fehler in der Abwehr abstellen, dann sehe ich uns auf einem guten Weg. Mit der Zielsetzung für die neue Saison bin ich etwas bescheiden. Wir sollten erst mal unsere 40 Punkte einfahren und dann ganz einfach schauen, wie es läuft und was noch möglich ist. Das Team hat mich super aufgenommen und es macht Spaß mit den Jungs zusammen zu spielen. Die Vorbereitung läuft recht gut. Es sind immer so 12 bis 15 Mann beim Training, und das obwohl einige durch Studium und Arbeit eingespannt sind. Die Beteiligung ist also Top und es sind alle mit Spaß an der Sache dabei. Wer letztendlich zu Beginn der Saison im Tor steht, wird einzig und allein der Trainer entscheiden. Ich kann mich nur mit guten Leistungen im Training und den Vorbereitungsspielen anbieten. Ich weiß natürlich, dass es von den Preußen-Fans einige Vorbehalte gegenüber meinem Ex-Verein Union MHL gibt, was ich ja zum Beispiel beim Salza-Cup damals gemerkt habe. Zu Union bin ich damals gekommen, als ich meinen Dienst beim Bund angetreten habe. Insgesamt habe ich zwei Jahre von 2007 bis 2009 dort gespielt. Jetzt freue ich mich aber, dass ich bei der Mannschaft beim FSV Preußen dabei bin und auch auf eine gute Fanunterstützung. In gewissen Situationen kann einen das selbst als Torwart ziemlich pushen. Ich denke, so eine Unterstützung des Umfeldes wie bei Preußen, ist im gesamten Umkreis schon eine Ausnahme. Auch den Weg, den Preußen mit den vielen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs im Männerbereich geht, finde ich sehr positiv.

Neu-Co-Trainer Uwe Schmidt: Das Spiel heute war eine deutliche Steigerung zum Freitag. Wir mussten eine Stunde in Unterzahl spielen und boten eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Zu meinem neuen Posten bin ich durch Benno gekommen. Nach seiner Anfrage hatte ich ein persönliches Gespräch mit Thomas Geuß und freue mich, ihn nun unterstützen zu können.

Martin Fiß: Zu dem Spiel und dem Schiri heute sage ich lieber nichts.

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FSV Preußen 5:3 KSV 90 Kirchheilingen

Zum Testspiel am Freitagabend hatten sich über 120 Zuschauer auf dem Sportplatz in Merxleben eingefunden. Sie sahen von Beginn an eine aktive Preußen-Mannschaft, die den Aufsteigern aus Kirchheilingen kaum eine Chance ließ. Kalle Steinmetz setzte erste Akzente mit einem Schuss, der zur Ecke führte, wonach Nico Fritz den Ball übers Tor köpfte (5.) und mit einer Bogenlampe, die knapp drüber ging (6.). Gleich im Anschluss ging Preußen in Führung. Neuzugang Jan Köppe schoss den Ball außerhalb des Strafraums platziert mit rechts aufs Tor, wo er in der linken unteren Ecke zum 1:0 einschlug. Danach wurde Martin Fiß aktiv, der einen gefährlichen Flachschuss abgab und einen Sprint von der Mittellinie ansetzte, nach welchem er sich den Ball im Strafraum allerdings zu weit vorgelegt hatte. Stephan Ziegler hätte in der 11. Minute nur schießen brauchen, traf aber frei im 5 Meter Raum nicht das Tor. Nach 18 Minuten das 2:0 für Preußen. Martin Fiß gibt den Ball auf den aktiven Benni Jendreck, der mit einem Wackler den Schlussman von Kirchheilingen umkurvt und nur noch einschieben braucht. In der 22. Minute wurden die Gäste erstmals aktiv, als ein langer Ball in die Spitze kommt, jedoch von Rene Geuß im Preußen-Tor geklärt werden kann. Dieser sah jedoch eine Minute später nicht gut aus, als er einen weiten Freistoß des KSV zu lang einschätzt und nur kurz mit den Fäusten abwehren kann. Nach 2 geklärten Schüssen, konnte letztendlich Marcel Lorenz (leider im falschen Trikot) den Nachschuss ins Netz befördern. Auch nach 27 Minuten waren die Gäste am Drücker als Benni Röth gleich 3 Preußen ausnimmt und von der Strafraumgrenze abzieht, jedoch den Ball weit über das Tor schießt. Danach war wiederum Preußen durch Martin Fiß gefährlich, der nach 30 Minuten im Strafraum eher am Ball ist, als Danilo Münch im Kirchheilinger Tor, jedoch links verzieht. 5 Minuten später kann der Schlussman den Schuss von “Sissi” parieren. Krichheilingen hatte nur einen Schuss mit der Pieke von Benni Röth entgegen zu setzen, wonach Norbert Lenz in der 41. Minute das 3:1 markierte. Nach einem Freistoß kam es zum Gestocher im Strafraum und nach mehreren Abprallern brauchte ihn Norbert nur noch über die Linie drücken. Kurz vor der Pause des äußerst abwechslungsreichen ersten Durchgangs tauchte erneut Kirchheilingen vor dem Preußen-Tor auf. Zuerst konnte Rene Geuß einen strammen Schuss von “Celli” abwehren, ehe es zum gleichen Duell vom 11-Meter-Punkt kam. Nach einem Foul an der seitlichen Strafraumgrenze trat Marcel Lorenz zum Strafstoß an, welchem der Preußen-Keeper beinahe entschärfen konnte, jedoch rutschte die Kugel durch ins linke untere Eck, so dass es mit 3:2 für den FSV Preußen in die Kabinen ging.
Nach dem Wechsel kam auf unserer Seite Robert Scholz für Martin Jäger auf gleicher Position links hinten ins Spiel. Benni Röth versuchte es auf Gäste-Seite nach 53 Minuten über links, wobei jedoch Rene Geuß im Rauskommen klären konnte. In der 59. Minute dann das 4:2. Nach einem schönem Doppelpass kommt Benni Jendreck frei zum Schuss und hämmert den Ball sehenswert unter die Latte. Nach 65 Minuten war Scholle aktiv als er 5 Mann ausnahm und den Ball auf Benni legte, dessen Schuss allerdings abgeblockt wurde. Kirchheilingen versuchte es mit einer Eingabe über links, die Benni Röth in der Mitte allerdings verpasste (67.). Die 73. Minute bot gleich 2 Highlights. Zunächst setzte Norbert Lenz den Ball nach einer Ecke mit dem Kopf an die Latte , in deren Anschluss Benni Jendreck den Ball über rechts in die Mitte bringt, wo ihn Kalle Steinmetz aus 2 Metern zum 5:2 eindrückt. Danach gab “Checker” einen Schuss aus 20 Metern ab, welcher allerdings knapp über das Tor gelenkt wurde. Er war wieder in die Partie gekommen, da sich der starke Benni Jendreck am Knöchel verletzt hatte. Wir wünschen ihm schnelle Genesung! Den Schlusspunkt setzte wiederum Marcel Lorenz mit seinem dritten Tor, als er den Ball nach einem langen Pass eiskalt von links mit rechts in die lange Ecke bugsierte. Alles in Allem also ein aufregendes, torreiches Spiel, welches unser Team dominierte, bei der einen oder anderen Situation hinten aber zu leichtsinnig war.

Preußen: 1 Rene Geuß, 14 Dennis John, 4 Martin Jäger (3 Robert Scholz), 5 Pascal Steinmetz, 6 Nico Fritz, 7 Max Domeinski, 8 Stephan Ziegler, 9 Jan Köppe, 10 Benni Jendreck, 17 Norbert Lenz, 18 Martin Fiß. Wechseler: 2 Rico Gothe

Kirchheilingen: 21 Danilo Münch, 2 Stephan Vogelgesang, 3 Steffen Heuck, 4 Benni Röth, 5 Tobias Büchner, 8 Michael Frank, 9 Marcel Lorenz, 12 Oliver Kaufmann (6 Andy Thon), 14 Fabian Wöhnl (Christian Baron), 15 Oliver Schulze, 17 Robert Wöhnl (17 Sven Wietstock). Wechsler: 1 Jörg Wohlrath

Stimmen:

Michal Pohl:
Ich habe zwar heute nicht gespielt, bin aber vom Team super aufgenommen wurden. Es ist eine richtig gute Truppe und ich hatte keine Anpassungsschwierigkeiten. Auch deshalb, weil wir sehr oft außerhalb des Fußballs etwas zusammen unternehmen. Vom Umfeld ist hier alles anders als in Schlotheim. Dort gab es einen großen Hauptsponsor, der das meiste bestimmte, hier gibt es viel mehr verschiedene Sponsoren und Einwohner, die sich für den Verein begeistern. Ich sehe hier bei Preußen für die Zukunft einfach mehr Ziele, als in Schlotheim. Ich denke vom Potential können wir um die Plätze 1 bis 3 mitspielen. Die Fans sind mir dabei besonders wichtig. Es pusht und motiviert einen schon sehr, wenn man von außen angetrieben wird. Es ist schon beeindruckend, wenn die Fans für einen alles geben und überall hinfahren. Die Mannschaft weis das auf jeden Fall zu schätzen und will auch als Truppe mit guter Leistung etwas an die Fans zurückgeben.

Robert Walter:
Momentan kann ich bei den Spielen und dem Training nicht dabei sein. Leider macht der Gleitwirbel im 5. Lendenwirbel Probleme, welcher auf das Kreuzbein stößt, wodurch ich Schmerzen im Rücken, Knie und Sprunggelenk habe. Das beeinträchtigt mich leider schon seit Geburt an, tritt jedoch in den letzten 3 Monaten verstärkt auf. Ich kann dem nur mit Physiotherapie und selbstständiger Rückenschule entgegen wirken. Sollte es dadurch nicht besser werden, muss ich leider überlegen, ob ich deswegen meine Karriere aufs Spiel setzen will und als Sportinvalide ende. Das wäre natürlich äußerst Sch… Ich hoffe jedoch, dass es wieder besser wird und dann werde ich wieder voll angreifen. Es wäre wünschenswert, wenn die Saison gut verläuft. Ich bin recht optimistisch, denn die Ambitionen sind da und das ganze Team will oben mitspielen. Nach meiner Meinung wird es sich nach den ersten 10 bis 15 Spielen herauskristallisieren, wohin es geht.

Martin “Checker” Jäger:
Zu meinem Spiel heute will ich lieber nichts sagen. Natürlich haben wir diese Saison das Ziel, oben mitzuspielen. Gucken wir einfach mal, wie weit es geht. Erst nach 8 bis 9 Spielen wird man etwas sagen können. Die Vorbereitung ist natürlich hart, aber sie bringt uns sicher voran. Der Zusammenhalt in der Mannschat ist gut und die neuen Spieler haben sich soweit alle gut integriert.

Marcel Lorenz:
Das Gefühl für mich heute gegen Preußen zu spielen, war einfach nur “Scheiße”. Es war richtig seltsam beim Einlaufen auf der “falschen” Seite zu stehen. Auch nach den 3 Toren hatte ich ein komisches Gefühl. Auf dem Platz habe ich oft mit meinen Kumpels Max oder Sissi geflachst. Besonderst erwähnenswert ist die “Schürze” gegen Norbert. Mit Kirchheilingen läuft es bisher echt gut. In 4 Spielen konnte ich bereits 12 Tore erzielen…

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FSV Preußen 2:4 BSG Wismut Gera

Nach 3 Siegen in der Vorbereitung gab es mit 2:4 die erste Testspielniederlage. Alle Tore fielen in der 2. Hälfte, für Preußen trafen Benjamin Jendreck und Pascal Steinmetz. Leider kommt ein Bericht aus sportlicher Sicht diesmal viel kürzer.
Support gab es, abgesehen von einem 20 minütigem Intermezzo in der 2. Halbzeit, keinen. Dabei kam es von unserer Seite zum Einsatz von Pyrotechnik, welcher zum Teil unkontrolliert und gegen unsere Prinzipien stattfand. Alles in allem also ein Tag zum vergessen!

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